„Mehr, einfach und in bester Qualität“

Herr Ens, warum brauchen wir denn neue Zugänge zum Internet?

Weil das herkömmliche Netz die enormen Datenmengen, die in Zukunft über das Web transportiert werden, nicht mehr schafft. Auf der Straße hat sich die Glasfaser durchgesetzt! In Gebäuden liegen weitgehend Kupferkabel und werden auch heute leider noch sehr häufig in neuen Gebäuden verbaut. Wir führen mit fiberflat dieses schnelle Netz von der Straße über den Hausanschluss in jeden einzelnen Raum, denn die Digitalisierung der Gebäude funktioniert nur mit einem stabilen und leistungsstarken Gebäudenetz!

Welche Dienste werden wir denn in Zukunft über das Internet nutzen?

Von heute an bis zum Jahr 2020 – das ist in knapp drei Jahren – wird sich die Datenmenge in Gebäuden verdoppeln. Entsprechend steigen die Haushalte mit einer Breitbandverfügbarkeit von 100 Mbit/s und mehr rasant an. Insbesondere gestreamte Videos werden den Breitbandbedarf erhöhen, aber auch ganz neue Anwendungen wie Virtual Reality. Für die Realisierung eines so genannten Smart Buildings oder eines Smart Homes ist ein Netzwerk unabdingbar.

Das alles funktioniert aber doch auch mit dem herkömmlichen Netz schon ganz gut.

Aber nicht mehr lange, denn nicht nur die Datenmengen nehmen zu, sondern auch die internetfähigen Endgeräte, die gleichzeitig in unterschiedlichen Räumen genutzt werden. Also raus aus dem Wohnzimmer, hinein in jeden Winkel zum Beispiel einer Wohnung oder eines Hotels oder eines Büros. Dieser dezentrale Datenfluss erhöht die Anforderungen an die Dateninfrastruktur enorm.

Wie wird sich demnach das Nutzen des Internets verändern?

Es wird mit einem modernen Glasfasernetz wie etwa fiberflat keinerlei Einschränkungen in der Nutzung von Multimediadiensten geben. Gleichzeitig schaffen wir mit unserem Netz die Voraussetzung für Smart Home Anwendungen im Gebäude. Die Erwartungen an die Qualität der Internetdienste war noch nie so hoch wie heute. Und die Erwartung in dieser Richtung zum Beispiel eines Mieters an seinen Vermieter hat eine direkte Auswirkung auf die Mietqualität. Konkret: Mehr Internet, schnelleres Internet, Internet in bester Qualität wird schon bald entscheidend dafür sein, ob eine Immobilie zu einem bestimmten Preis vermietet oder verkauft werden kann. Ein modernes Datennetz wird so wichtig wie funktionierende Stromleitungen.

„Netz“ klingt nach Kabel. Wie funktioniert fiberflat mit WLAN?

Wichtig ist natürlich ein gut ausgebautes optisches Netz mit Kabeln. Denn nur ein solches liefert ein störungsfreies WLAN an jeder Stelle in der Wohnung und immer mit 100 Prozent. Genau hier haben wir das Problem bei den herkömmlichen WLAN-Verbindungen, die oft nur einen geringen Datendurchschuss erlauben. Schuld daran sind Störungen von außen durch andere Sender, Mauern, immer mehr Geräte. Mit der Lichtwellenleiter-Technik befindet sich in jedem Raum ein kleiner WLAN-Sender, der zudem mit weitaus weniger Sendeleistung auskommt. Außerdem haben Lichtwellenleiter keinerlei elektromagnetische Einflüsse.

Zusammengefasst in 3 Sätzen

Die Netze müssen ausgebaut werden, weil die Menge der Daten rasant zunimmt. Aber der Ausbau darf nicht am Hausanschluss Halt machen, sondern muss sich auch in die Gebäudeinfrastruktur fortsetzen. Diese Forderung wird mehr und mehr von Bewohnern und Nutzern an die Wohnungsbau-Wirtschaft herangetragen.

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